Kult-Kirmes im Ruhrgebiet gestaret

"581. Cranger Kirmes" mit verkorkstem Fassanstich eröffnet

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Beginn der Cranger Kirmes

Herne - Der Fassanstich kam verspätet. Die Karussels drehten sich dennoch. Die "Cranger Kirmes" läuft.

Die "Cranger Kirmes" hat wieder für zehn Tage die Festzelte und Fahrgeschäfte geöffnet. Nordrhein-Westfalens Verkehrsminister Michael Groschek und Hernes Oberbürgermeister Frank Dudda (beide SPD) gaben am Freitag mit dem traditionellen Fassanstich das Startzeichen zur 581. Auflage. "Was ist denn dagegen 70 Jahre NRW. Das ist doch Kindergeburtstag", sagte Groschek zum fast 600-jährigen Kirmesbestehen und dem 70. Geburtstag des Landes.

Der Anstich allerdings ging etwas daneben. Eine Dichtung war kaputt. Groschek und Dudda brauchten drei Schläge. Mit kurzer Verspätung startete dann eines der größten Volksfeste Deutschlands. Bis zum 14. August erwarten 500 Schausteller vier Millionen Besucher.

Sicherheit wird nach den Terroranschlägen in Bayern und Nizza groß geschrieben. Veranstalter und Polizei bieten so viel Personal auf wie noch nie. Besucher müssen verstärkt mit Taschenkontrollen rechnen.

Die Cranger Kirmes zählt zu den meist frequentierten Volksfesten hinter dem mit Abstand führenden Oktoberfest in München. Auf dem familiär geprägten Volksfest am Rhein-Herne-Kanal gibt es allein 16 Fahrgeschäfte für Kinder. Ältere können sich in Festzelt, Apollo 13, Propeller, Revue der Illusionen, Boxbude oder Panic Room vergnügen. - dpa

Quelle: wa.de

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