80-Jähriger fühlt sich bedroht und zieht Gaspistole

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Essen - Offensichtlich mächtig unwohl muss sich ein 80-jähriger Essener am Dienstagabend am Essener Hauptbahnhof gefühlt haben. In einem Warteraum zog er nach Angaben der Polizei eine Gaspistole und "verscheuchte" so einen Flaschensammler.

Gegen 20 Uhr hielt sich der Essener in einem Warteraum auf einem Bahnsteig auf. Ein Flaschensammler kam hinzu, um in den Abfallbehältern nach Pfandflaschen zu suchen. Offensichtlich fühlte sich der 80-Jährige vom Pfandsammler bedroht, zog seine mitgeführte Gaspistole, um sie in eine andere Tasche seiner Jacke zu verstauen.

Durch das Verhalten des Esseners eingeschüchtert verließ der Sammler fluchtartig den Warteraum. Er meldete seine Beobachtungen zwei Bahnmitarbeitern, die die Bundespolizei informierten.

Die Beamten überprüften den 80-Jährigen. Dabei stellte sich heraus, dass der Essener keinen kleinen Waffenschein besaß, den er für die Gaspistole benötigt hätte. Die Waffe wurde daraufhin sichergestellt. Der Essener wurde durch die Bundespolizisten über alternative Möglichkeiten zum Selbstschutz informiert. Gegen ihn wurde ein Ermittlungsverfahren wegen unerlaubten Waffenbesitzes eingeleitet. - WA

Quelle: wa.de

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