Schaufel-Vorfall in Möhnesee [Update 16.05 Uhr]

Landwirt gegen Kaution freigelassen

Symbolbild

Möhnesee - Gegen den Landwirt, der am Dienstagnachmittag zwei Motorradfahrer mit einer Schaufel angegriffen haben soll, ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Mordes.

Wie berichtet war bei dem Vorfall am Rande eines Ackers bei Theiningsen einer der beiden Motorradfahrer durch einen Sturz schwer verletzt worden. Laut dem ermittelnden Staatsanwalt Marco Karlin hat dieser Motorradfahrer unter anderem Knochenbrüche und erhebliche Verletzungen an den Händen erlitten.

Der zweite Biker war bei einem Ausweichmanöver zwar ebenfalls gestürzt, aber unverletzt geblieben.

Hier lesen Sie den ersten Bericht.

Der 27-jährige Landwirt, der in Untersuchungshaft sitzt, habe sich bisher nur über seinen Anwalt zu dem Vorfall geäußert, so Karlin. Der Anwalt habe erklärt, es handle sich um einen Unfall, die Schüppe sei dabei ebenfalls zu Bruch gegangen.

Am Mittwochnachmittag hatte die Richterin Untersuchungshaft angeordnet. Die Staatsanwaltschaft teilte am Donnerstagnachmittag mit, dass die Haft gegen Zahlung einer Kaution und strenger Meldeauflagen aufgehoben wurde.

Die beiden Motorradfahrer waren am Dienstagnachmittag mit Motocrossmaschinen mit Straßenzulassung in einer Furche am Rand eines Feldes am Wierlauker Weg unterwegs gewesen.

Inwieweit dieser Weg für den öffentlichen Verkehr gesperrt ist, konnte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag nicht sagen. Das Verhalten, das dem Landwirt zur Last gelegt wird, sei aber so oder so in keiner Weise gerechtfertigt, sagte Karlin. - tbg

Quelle: wa.de

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