Flughafen Dortmund: Gericht beschäftigt sich mit längeren Landezeiten

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Dortmund/Münster - Gegen Fluglärm zu später Stunde ziehen Anwohner und die Stadt Unna vor Gericht. Sie wehren sich gegen eine Verlängerung der Start- und Landezeiten am Flughafen Dortmund. Dieser bangt um seine Konkurrenzfähigkeit, falls die Klage erfolgreich ist.

Mit einer Klage gegen den spätabendlichen Betrieb am Flughafen Dortmund beschäftigen sich am Mittwoch ab 10 Uhr Nordrhein-Westfalens oberste Verwaltungsrichter. Anwohner und die Nachbarstadt Unna wehren sich gerichtlich gegen eine Verlängerung der Start- und Landezeiten.

Seit Änderung der Betriebszeiten im Mai 2014 dürfen Flieger planmäßig bis 22.30 Uhr starten und bis 23 Uhr landen. Verspätete Flieger erhalten sogar eine Ausnahmegenehmigung, für eine Landung bis halb zwölf. Die Kläger halten die verlängerten Flugzeiten für überflüssig und stören sich an nächtlichem Fluglärm. 

Nach Auffassung der Flughafenbetreiber ist die Verlängerung jedoch alternativlos, um im Konkurrenzkampf der Flughäfen bestehen zu können. Das Oberverwaltungsgericht in Münster hat für die mündliche Erörterung zwei Tage angesetzt. - lnw

Quelle: wa.de

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