Zur Allerheiligenkirmes

BVB-Profi Kevin Großkreutz in Soest in Streit verwickelt

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Kevin Großkreutz ist während der Allerheiligenkirmes am Mittwochabend in eine Auseinandersetzung geraten.

SOEST - Zur Allerheiligenkirmes nach Soest kommen auch immer wieder Prominente. Am Mittwochabend, dem Eröffnungstag der Kirmes, war auch Kevin Großkreutz in Soest und hat gefeiert. In der Kneipe "Kater" hat es dann offenbar eine Auseinandersetzung zwischen dem BVB-Profi und einem anderen Gast gegeben.

Von Christiane Göke und Lars Becker

Zur Allerheiligenkirmes strömen immer Menschenmassen in die Altstadt von Soest. Und zum Auftakt am Mittwoch ist auch immer Prominenz in der Stadt.

So hat auch Kevin Großkreutz zwischen der Champions-League-Partie am vergangenen Dienstag gegen Galatasaray Istanbul (4:1) und dem Bundesliga-Topspiel am kommenden Sonntag gegen Borussia Mönchengladbach (17.30 Uhr) mit Freunden den Weg nach Soest gefunden - und im "Kater" gefeiert.

Dort ist es dann offensichtlich mit einem anderen Gast zu einer Auseinandersetzung gekommen. Das jedenfalls hatten mehrere Augenzeugen unabhängig voneinander an unsere Redaktion herangetragen. In ersten, offenbar überspitzten Berichten war sogar von einem Einsatz der Polizei und von Rettungskräften die Rede. Das bestätigte sich allerdings nicht.

Der "Kater" ist eine beliebte Soester Kneipe. Zur Allerheiligenkirmes und vor allem zu BVB-Spielen ist dort immer reichlich los.

Sascha Fligge, Direktor Kommunikation bei Borussia Dortmund, hatte dann nach der offiziellen Bitte unserer Redaktion um eine Stellungnahme noch am Donnerstagabend Kontakt zu Großkreutz-Manager Konstantin Liolios aufgenommen.

Der Spieleragent aus Duisburg, zu dessen Schützlingen neben Kevin Großkreutz auch der Leverkusener Karim Bellarabi, der Gladbacher Julian Korb oder der Paderborner Moritz Stoppelkamp gehören, erkundigte sich daraufhin direkt bei Großkreutz nach dessen Sicht der Dinge zur vermeintlichen Auseinandersetzung im "Kater".

"Kevin hat bestätigt, dass er am Mittwoch mit Freunden in der besagten Gaststätte gewesen ist. Dort sei er von einem etwa 30 Jahre alten Mann heftig provoziert worden. Nicht er selbst, sondern seine Freunde hätten die Situation dann aber beruhigt. Es habe keine Schlägerei oder Ähnliches gegeben, woran Kevin beteiligt gewesen wäre", gab Sascha Fligge am Freitagmorgen im Gespräch mit unserer Redaktion das wieder, was ihm Spieleragent Konstantin Liolios zu den Vorfällen gesagt hatte.

Unsere Redaktion hatte Liolios bereits am frühen Donnerstagnachmittag auch selbst parallel um eine Stellungnahme gebeten, erhielt jedoch keine Antwort. Stattdessen erfolgte das Statement am Freitagmorgen über den Verein.

Aussage von einem Kater-Mitarbeiter:

Auf Anfrage bestätigten Angestellte der Gaststätte den Vorfall. Kai Wollenhaupt, Mitarbeiter der Kneipe, stimmte zudem der Version von Kevin Großkreutz zu. Großkreutz habe mit drei oder vier Freunden in der Kneipe Fußball gesehen und sei von zwei Männern angepöbelt worden. "Sie fanden es wahrscheinlich toll vor ihm mal einen Lauten zu machen", beschreibt Wollenhaupt die Szene.

Daraufhin seien die Freunde von Großkreutz zwischen den BVB-Spieler und die Soester getreten und hätten die Auseinandersetzung beendet. Großkreutz und seine Freunde hätten daraufhin die Kneipe direkt verlassen und seien Richtung Hansaplatz weitergegangen.

Die Polizei sei nicht bei dem Vorfall vor Ort gewesen, so Wollenhaupt. Dies bestätigte auch der Pressesprecher der Soester Polizei.

Streitigkeiten mit Kevin Großkreutz:

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Quelle: wa.de

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