NRW baut mit hohem Tempo Flüchtlingsunterkünfte ab

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Notunterkunft in Turnhalle

Düsseldorf - In Nordrhein-Westfalen ist die Zahl der Landesunterkünfte drastisch gesunken. Wegen des anhaltend schwachen Flüchtlingszustroms seien Zehntausende Notplätze gestrichen worden, sagte ein Sprecher des Düsseldorfer Innenministeriums auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur.

Auch die Städte und Gemeinden überlegen Schließungen. Nur noch jeder zehnten der fast 400 Kommunen werden derzeit vom Land Flüchtlinge zugewiesen. Dies geschieht, wenn kommunale Kontingente nicht erreicht sind. In Hochzeiten hatten viele Kommunen mehr Flüchtlinge aufgenommen als vorgesehen. Als Folge schrauben jetzt viele Städte die Zahl ihrer Notunterkünfte zurück, wie eine Umfrage der dpa. Turnhallen sind fast überall zurückgegeben worden. Traglufthallen oder Zeltdörfer stehen auf dem Prüfstand.

Derzeit kommen nach Angaben der zuständigen Bezirksregierung Arnsberg wöchentlich nur noch rund 1.200 Flüchtlinge nach NRW. Sie kommen weiterhin vor allem aus Ländern wie Syrien, Nigeria oder Aserbaidschan. - dpa

Quelle: wa.de

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