Steilmann-Insolvenzverwalter kündigt Schließungen an

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Die Firmenzentrale des Bekleidungsunternehmens Steilmann in Bergkamen.

Bergkamen - Der Insolvenzverwalter des Bekleidungsunternehmens Steilmann will bis Ende August den Betrieb in mehreren Gesellschaften einstellen.

Davon seien insgesamt rund 680 Mitarbeiter betroffen, von denen ein Großteil noch in diesem Monat die Kündigung erhalten werde, teilte ein Sprecher des Insolvenzverwalters am Dienstag mit. 

Geschlossen werden sollen unter anderem die Unternehmen Apanage, DC Design & Concept sowie Kirsten Mode Design in Gelsenkirchen sowie die Klaus Steilmann GmbH & Co. Kommanditgesellschaft in Bergkamen.

Der Beschluss die Geschäfte in mehreren Gesellschaften nicht fortzusetzen sei "leider unausweichlich" gewesen, so Insolvenzverwalter Frank Kebekus. Bei dem geplanten Verkauf weiterer Tochtergesellschaften werde dagegen "zeitnah" mit dem Abschluss der Verhandlungen gerechnet. 

Steilmann hatte Ende März nur knapp fünf Monate nach dem Börsengang Insolvenz angemeldet. Kurz danach hatten auch mehrere Konzerntöchter in Deutschland Insolvenzantrag stellen müssen.

Insgesamt waren damals rund 4000 Beschäftigte von der Insolvenz betroffen. - dpa

Quelle: wa.de

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