Chlorgas-Austritt in Schwimmbad: Fehler bei Reinigung vermutet

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Nach dem Austritt von Chlorgas in einem Schwimmbad in Hilden bei Düsseldorf mit 17 Verletzten vermutet die Feuerwehr einen Fehler bei Reinigungsarbeiten.

Hilden  - Nach dem Austritt von Chlorgas in einem Schwimmbad in Hilden bei Düsseldorf mit 17 Verletzten vermutet die Feuerwehr einen Fehler bei Reinigungsarbeiten.

Es habe eine chemische Reaktion gegeben, nachdem bei "Reinigungsarbeiten versehentlich Stoffe zusammen geführt" worden seien, teilte die Kreispolizeibehörde Mettmann zu den Erkenntnissen der Feuerwehr mit.

Die entstandenen Dämpfe hätten sich durch die Lüftungsanlage im Bad verbreitet. Die Ermittlungen zu der Ursache des Gasaustrittes werden fortgesetzt. Bei dem Chlorgas-Austritt am späten Sonntagnachmittag wurden 17 Menschen verletzt, darunter sind 14 Kinder. Zwei Erwachsene und sieben Kinder kamen mit Atemwegsbeschwerden vorsorglich in ein Krankenhaus. Ob sie ambulant oder stationär behandelt wurden, konnte Feuerwehr und Polizei am Montagmorgen zunächst noch nicht sagen. 

Die Feuerwehr hatte das Schwimmbad mit etwa 500 Badegästen evakuiert. Viele Kinder und Jugendliche waren ohne Eltern in dem Bad. Insgesamt 153 Einsatzkräfte der Feuerwehr und 30 Polizisten waren im Einsatz. - dpa

Quelle: wa.de

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