Details vor Raubmordprozess: Hund erschnüffelt 400.000 Euro

Bielefeld/Rietberg - Bei dem brutalen Raubmord auf dem Hof eines Brüderpaars aus Rietberg ging es den Tätern um Bargeld in Höhe von fast 400.000 Euro.

In dem abgelegenen Haus waren 397 000 Euro in zwei Geldkassetten versteckt, wie eine Staatsanwältin am Dienstag Medienberichte über Ermittlungsdetails bestätigte. Eine der beiden Schatullen sei so gut verborgen gewesen, dass die Polizei sie nur mit Hilfe eines speziell ausgebildeten Schnüffelhundes aus Bayern hatte finden können.

Ab dem 1. September stehen in Bielefeld zwei Angeklagte vor dem Landgericht. Gemeinsam mit einem dritten, noch flüchtigen Mann sollen sie den Raubüberfall im November 2015 verübt haben. Die beiden 64 und 63 Jahre alten Brüder waren geschlagen, gefesselt und gefoltert worden. Der ältere starb, der jüngere konnte sich schwer verletzt zu den Nachbarn retten. Ihr Geldversteck hatten sie jedoch nicht preisgegeben. - dpa

Quelle: wa.de

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