Winter in NRW im Anmarsch

Deutscher Wetterdienst warnt vor starkem Schneefall und Glätte

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NRW - In Nordrhein-Westfalen ist der Winter im Anmarsch: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat zwischen Donnerstag und Freitag vor starkem Schneefall, Glätte und Gewittern mit stürmischen Böen gewarnt.

Schneefall und Dauerfrost geben dem Winter nun das Gesicht, dass man in NRW auch von ihm erwartet. Während der Verkehr auf den glatten Straßen angespannter wird, freuen sich die Skiliftbetreiber auf das erste große Wintersport-Wochenende. Selbst im Flachland werde es schneien, teilte der DWD am Donnerstag mit. In höheren Lagen ab 300 Meter könnten bis zu 8, in manchen Teilen des Berglandes sogar bis zu 15 Zentimeter Neuschnee fallen.

In der Nacht zu Freitag bringt das Winterwetter nach DWD-Angaben vielerorts leichten Frost. Im Hochsauerland sind Tiefsttemperaturen von bis zu minus 5 Grad zu erwarten. Im Laufe des Freitags könnte es je nach Höhenlage noch einmal bis zu 25 Zentimeter Neuschnee geben. Wegen glatter Straßen und Schneematsch müssten Autofahrer auch dann wieder vorsichtig fahren. Für die ICE-Hochgeschwindigkeitszüge gilt ab Freitag aufgrund des Wetters ein Tempolimit von 200 Kilometern pro Stunde, teilte die Deutsche Bahn mit. Die Fahrtzeiten verlängerten sich je nach Strecke um 10 bis 35 Minuten. In NRW sind die Verbindungen Köln-Frankfurt und Köln-Aachen betroffen.

Hier gibt's die Warnungen des DWD im Überblick

Wintersaison beginnt: Endlich Schnee im Sauerland

Während der Schnee Verkehrsteilnehmern einiges abverlangt, macht er Wintersportlern große Freude. So wird im Skigebiet im Sauerland bei Winterberg das erste große Wintersport-Wochenende der Saison erwartet. Etwa 10 Zentimeter Neuschnee liegen bereits, auf dem Kahlen Asten ist die Schneedecke sogar 30 Zentimeter hoch. Bei angesagtem Dauerfrost könnten von Samstag an zusätzlich Schneekanonen eingesetzt werden. "In den beschneiten Skigebieten herrschen dann gute Bedingungen. Und auch höher gelegene Naturschnee-Pisten können öffnen", sagte Susanne Schulten von der Wintersportarena. Bisher war das Wintersport-Angebot mangels Schnee sehr begrenzt. - lnw

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Quelle: wa.de

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