Ehemann erschießt seine Frau und verletzt sich lebensgefährlich

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Münster - In der Gemeinde Metelen ist es am Sonntagabend zu einer Familientragödie gekommen. Ein 75-jähriger Ehemann erschoss zunächst seine Frau und richtete dann die Waffe auf sich. Er schwebt in Lebensgefahr.

In einem Wohnhaus im Außenbereich der Gemeinde Metelen im Kreis Steinfurt wurde am Sonntagabend gegen 23.35 Uhr eine 69-jährige Frau von einem Familienangehörigen mit einer Schussverletzung im Kopf tot aufgefunden, heißt es in einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Münster, der Polizei Steinfurt und der Polizei Münster.

"Der dringende Tatverdacht richtet sich gegen den 75-jährigen Ehemann des Opfers. Dieser hatte offenbar im Anschluss an die Tat versucht, sich ebenfalls durch einen Schuss in den Kopf zu töten", erklärte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt. 

Nach umfangreichen Suchmaßnahmen unter Einsatz eines Polizeihubschraubers mit Wärmebildkamera fanden Rettungskräfte den schwer verletzten Mann in der Nähe von seinem Grundstück. Nach notärztlicher Versorgung brachten sie ihn in ein naheliegendes Krankenhaus. Er befindet sich weiterhin in akuter Lebensgefahr und ist nicht vernehmungsfähig.

Das Polizeipräsidium Münster hat unter der Leitung eine Mordkommission eingerichtet und die weiteren Ermittlungen zur Tat übernommen. "Als Motiv kommt nach bisherigen Erkenntnissen möglicherweise ein Streit der Eheleute im privaten Bereich in Betracht", erläuterte Mengelkamp. Die Ermittlungen hierzu dauern an.

Quelle: wa.de

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