Ermittlungsgruppe Neujahr: Tatverdächtige alle aus dem Ausland

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In der Silvesternacht waren am Kölner Hauptbahnhof Frauen sexuell belästigt und augeraubt worden.

Düsseldorf - Die Aufarbeitung der massenhaften Übergriffe auf Frauen in der Silvesternacht in Köln bestätigt die bisherigen Annahmen: Bei den tatverdächtigen Gewalttätern handelt es sich fast ausschließlich um ausländische Männer - zu zwei Dritteln aus Marokko oder Algerien.

Das geht aus einem veröffentlichten Bericht des NRW-Innenministeriums an den Düsseldorfer Landtag hervor. Demnach hat die Kölner "Ermittlungsgruppe Neujahr" bis Ende März 1527 Straftaten mit 1218 Opfern erfasst - knapp die Hälfte Opfer von Sexualdelikten. 

Dazu wurden bislang 153 Tatverdächtige ermittelt, darunter 149 Ausländer. 103 stammen aus Marokko oder Algerien. Am Kölner Hauptbahnhof hatten in der Silvesternacht Männergruppen Frauen sexuell belästigt, drangsaliert und ausgeraubt. - dpa

Quelle: wa.de

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