Geplante Unterkunft für Flüchtlinge nach Brand unbewohnbar

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Symbolbild

Witten (dpa/lnw) - Ein Feuer hat in Witten eine geplante Flüchtlingsunterkunft weitgehend zerstört. Die Brandursache war zunächst unklar, die Polizei schloss weder einen technischen Defekt noch vorsätzliche Brandstiftung mit fremdenfeindlichem Hintergrund aus.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen. Bei der Ursachenermittlung kam auch ein speziell ausgebildeter Brandspürhund zum Einsatz, der auf Brandbeschleuniger anschlägt. In das Gebäude sollten Anfang Februar 25 Flüchtlinge aus Syrien und dem Irak einziehen. Laut einer Stadtsprecherin wurden bei dem Brand zwei Drittel des U-förmigen Holzgebäudes zerstört. Der Rest sei durch den Rauch beschädigt worden. Die Polizei geht von einem Sachschaden von rund 70 000 Euro aus. Das Feuer war gegen 3.20 Uhr unter anderem von einem Autofahrer bemerkt worden, der auf der angrenzenden A44 unterwegs war. Der Einsatz der Feuerwehr dauerte bis zum Vormittag. - lnw

Quelle: wa.de

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