Getöteter Junge in Viersen: Gutachter sah keine Gefährdung für Luca

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Viersen - Vor dem Tod des fünfjährigen Luca aus dem niederrheinischen Viersen wollte das Jugendamt die Situation in der Familie vor Gericht klären lassen. "Es gab ein familiengerichtliches Verfahren am Amtsgericht Viersen", sagte ein Sprecher des zuständigen Landgerichts Mönchengladbach.

Demnach sollte ein Sachverständiger klären, ob die Mutter des Jungen "erziehungsfähig" sei und ob von ihrem Lebensgefährten eine Gefahr für den Jungen ausgehe. Der Gutachter habe aber keine Gefährdung gesehen, sagte der Sprecher. Zuerst hatte die "Bild"-Zeitung über das Verfahren berichtet. 

Nach der Tötung des kleinen Luca am Sonntag sitzt der Lebensgefährte der Mutter in Untersuchungshaft. Es wurde Haftbefehl wegen Totschlags erlassen. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 26-Jährigen vor, für die schweren Misshandlungen verantwortlich zu sein, an denen Luca gestorben ist. Der Mann bestreitet den Angaben zufolge die Tat. 

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Die vorübergehend festgenommene 24 Jahre alte Mutter ist wieder auf freiem Fuß. Gegen sie bestehe kein dringender Tatverdacht. Der Fall war dem Jugendamt seit Monaten bekannt, wie die Stadt Viersen am Mittwoch mitteilte. - dpa

Quelle: wa.de

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