Wir sind für unsere Leser dabei

Googles AMP: Unser Portal lädt mobil noch schneller

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Google AMP: Der Leser erfährt Nachrichten ab sofort in neuem Design und ohne Ladebalken.

Westfalen - Artikel in weniger als einer Sekunde auf dem Smartphone anzeigen - ein neues Google-Projekt macht es möglich. Wir sind Projektpartner des Weltkonzerns und verkürzen die Ladezeit bei unseren mobilen Lesern damit erheblich.

Das Google-Projekt: Darum geht's

- Der Google-Konzern will das Laden von mobilen Webseiten beschleunigen und wird von großen Medienverlagen, wie der New York Times, unterstützt. Ippen Digital ist ebenfalls mit seinen 49 Mandanten dabei, darunter WA, Soester Anzeiger und come-on.

- Google reagiert damit auf Facebook. Mit "Instant Articles" stieß der Zuckerberg-Konzern bereits schon zuvor auf positives Feedback. Allerdings ist das Google-Konzept ein anderes.

- Das Projekt von Google nennt sich Accelerated Mobile Pages (AMP). Der Code der Webseiten wird dabei verringert und die Ladezeit verkürzt. 

- Zu 100 Prozent für den Nutzer: Schneller, keine aufdringliche Werbung, spart Datenvolumen 

- Start: Ab Mittwoch, 24. Februar, ist Google AMP im deutschsprachigen Raum verfügbar.

Google-Projekt: Weniger Zeit beim mobilen Surfen verlieren

Auf dem Weg zur Arbeit im Zug, beim Warten auf die Freundin im Café oder beim Spaziergang mit dem Hund: Das Smartphone ist heutzutage immer dabei und griffbereit. Deshalb ist es nicht verwunderlich, dass viele Inhalte im Web nicht mehr zuhause vom Rechner aus aufgerufen werden, sondern eben mobil von unterwegs. Das soll in Zukunft noch besser funktionieren.

Deshalb gibt es ein neues Google-Projekt. "Accelerated Mobile Pages aims to make the mobile web great - for everyone", kündigt der Weltkonzern in einer Pressemeldung an. Mobiles Internet für jedermann großartig, und wa.de, soester-anzeiger.de und come-on.de machen mit. Die Webseiten, die auf Plattformen der Ippen Digital laufen, sind mit seinem ‚responsive web design‘ schon seit über drei Jahren Vorreiter für ein schnelles mobiles Web. "Wir begrüßen Googles AMP als weiteren Baustein in unseren Bemühungen den Lesern ein bestmögliches Lesevergnügen auf unseren Angeboten zu bieten“, sagt Geschäftsführer Jan Ippen.

Google und Facebook im Wettstreit: Wer bringt den Medien den größeren Nutzen?

Google will enger mit dem Journalismus zusammenarbeiten. Deshalb gibt es die Digital News Initiative. Accelerated Mobile Pages (AMP) ist das erste Projekt davon. Hier soll Medienverlagen eine Plattform geboten werden, die ihnen ermöglicht, ihren Usern die mobilen Webseiten schneller anzuzeigen. Denn der Zugriff über stationäre Rechner geht zurück, immer mehr Leser nutzen vor allem das Smartphone, um Nachrichten zu lesen. Der Bedarf ist vorhanden.

Gespeichert werden die Inhalte der Pressehäuser weiterhin auf deren Servern. Das ist einer der Unterschiede zu dem ähnlich ausgelegten Facebook-Projekt "Instant Articles". Google geht mit seiner Version am 24. Februar auf den Markt, Facebook folgt mit Instant Articles am 12. April.

Schnellere Ladezeit: Diese Technik steckt hinter Google-AMP

Google nutzt eine Open-Source-Technik. Bei dieser Art von Software liegt der Quelltext offen und der Nutzer macht sich nicht von der Herstellerfirma abhängig. Zudem wird die Entwicklung aufgeteilt. Bei den "Instant Articles" von Facebook lagern die Inhalte direkt auf dem Server von Mark Zuckerbergs Konzern. So will Facebook die Ladezeit der Artikel verkürzen. Bei AMP soll dies auf anderem Weg erreicht werden. 

Das Projekt verspricht einen Artikel innerhalb von weniger als einer Sekunde dem Nutzer anzuzeigen. Inhalte beispielsweise von wa.de, soester-anzeiger.de und come-on.de sind dem Leser damit um ein Vielfaches schneller zugänglich. Wie das gehen soll? AMP verschlankt den Code der Webseiten. Die Datenmenge wird damit kleiner, die Ladezeit verkürzt. Das soll aber nicht heißen, dass der Leser in Zukunft auf Fotos oder Videos verzichten muss. Der Artikel wird in vollem Inhalt angezeigt. Von Twitter, dem Fotodienst Pinterest oder dem Karriere-Netzwerk Linkedin wird AMP bereits unterstützt. Auch andere bekannte Medien wie der Guardian, El País oder BBC sind Partner des Google-Projekts.

Diese Vorteile bringt dem Leser die Zusammenarbeit mit Google-AMP

Weitere Vorteile von Google-AMP: Die Leser von AMP-Artikeln sparen sich nicht nur Zeit beim Laden. Auch optisch werden die Inhalte optimiert. Werbung wird streng reglementiert - so sind beispielsweise Anzeigen, die auf einen Artikel gelegt werden und extra weggedrückt werden müssen, bei dieser Art der Darstellung verboten. Zwar werden Werbeanzeigen nach wie vor geschalten. Sie sollen den Nutzer aber nicht behindern und das Lesen erschweren. So soll der Leser noch schneller als bisher auf die mobilen Inhalte zugreifen zu können. Durch die geringeren Dateigrößen spart der Leser außerdem Datenvolumen auf seinem Smartphone. 

Ab sofort können die Leser davon profitieren. Bei der mobilen Google-Suche werden Artikel speziell ausgezeichnet, die zu AMP gehören. In einem sogenannten Karussell werden sie aufgelistet und ein Klick reicht, schon wird der komplette Inhalt angezeigt. Das Design ist anders, übersichtlicher. Die Artikel werden bei Google AMP anders dargestellt, als auf der Webseite beispielsweise von wa.de. Bilder werden genauso schnell angezeigt wie der Text, der Leser kann sich sofort und mühelos informieren. Hat der User einen Artikel geöffnet, kann er durch wischen nach rechts oder links auf andere Berichte des Portals zugreifen.

Zeitgleich mit BBC, New York Times und anderen großen Medienhäusern geht Ippen Digital mit all seinen 49 Mandanten am Mittwoch an den Start. Darunter auch wa.de, soester-anzeiger.de und come-on.de. "This is the start of an exciting collaboration with publishers and technology companies, who have all come together to make the mobile web work better for everyone", schreibt der Weltkonzern. Google freut sich auf den Start einer aufregenden Zusammenarbeit, die das mobile Internet für alle verbessern soll.

Quelle: wa.de

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