Zu großzügig: Bewährungsstrafe für Jobcenter-Mitarbeiter

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Symbolbild

Detmold - Das Landgericht Detmold hat einen früheren Mitarbeiter des Jobcenters Lippe zu einer Bewährungsstrafe von einem Jahr verurteilt. Der 39-Jährige hatte gestanden, in insgesamt 13 Fällen Leistungen bewilligt zu haben, die den Antragstellern nicht zustanden.

Dabei ging es um zum Beispiel um Wohngeldzuschüsse. In einem Fall hatte der Jurist mit Staatsexamen einem Antragsteller die Ausbildung zum Busfahrer für 10 000 Euro bewilligt, obwohl er gar nicht zuständig war. Als Grund gab er "Überforderung bei dominanten Antragstellern" an.

Der überwiegende Teil der 105 Anklagepunkte mit einem Gesamtschaden von 75 000 Euro wurde nach dem Geständnis eingestellt, um das Verfahren abzukürzen (Az.: KLs 1/16). - dpa

Quelle: wa.de

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