Kein Verkehrschaos nach Sperrung der Leverkusener Rheinbrücke

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Vollsperrung der A1-Rheinbrücke bei Leverkusen

Köln -  Die Leverkusener Brücke auf der A1 gesperrt - eigentlich eine Horrorvorstellung. Doch zum befürchteten Stau-Chaos kam es erst mal nicht. Ob das über das Wochenende auch so bleibt, wird sich zeigen.

Nach der Sperrung der Leverkusener Rheinbrücke auf der Autobahn 1 ist das befürchtete Stau-Chaos am Freitag zunächst ausgeblieben. "Im Berufsverkehr gab es keine größeren Staus, es war deutlich ruhiger, als wir vorher dachten", sagte eine Sprecherin von Straßen.NRW. "Die Autofahrer haben offenbar die Hinweise im Vorfeld beherzigt und sich auf die Sperrung eingerichtet." Nun bleibe abzuwarten, ob das auch für den weiteren Verlauf des Ferienwochenendes gilt. 

Die Brücke ist wegen dringender Reparaturarbeiten seit Donnerstagabend bis zum Montagmorgen gesperrt. Schon seit Tagen informiert Straßen.NRW über die Sperrung und mögliche Ausweichrouten. Am Freitag seien auf den Umleitungsstrecken - der Fleher Brücke bei Düsseldorf (A46) und der Rodenkirchener Brücke südlich von Köln (A4) - sogar weniger Fahrzeuge unterwegs gewesen als sonst, sagte die Sprecherin. Auch an der Fährstation Köln-Langel/Leverkusen-Hitdorf gab es nach Angaben von Fährmann Matthias Müller kaum Schlangen. 

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Zwar wollten dort am Freitagvormittag mehr Autofahrer über den Rhein als normalerweise, aber da die Fähre ohne Pause fuhr, gab es keine längeren Wartezeiten. Unterdessen liefen die Brückenarbeiten laut Straßen.NRW nach Plan. Mehrere Schweißteams seien damit beschäftigt Schäden zu reparieren. In dem maroden Bauwerk hatte sich zuletzt ein 40 Zentimeter langer Riss an einer Seilverankerung gebildet. 

Die Rheinbrücke ist bereits seit 2014 für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt, jedoch wird dieses Verbot wird immer wieder missachtet. Der Schwerlastverkehr belastet die ohnehin kritischen Stellen des Bauwerks zusätzlich. Die Brücke soll bis 2023 durch einen Neubau ersetzt werden. - dpa

Quelle: wa.de

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