Leverkusener gesteht Syrien-Trip zum IS

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Ein 25-jähriger Leverkusener hat vor Gericht gestanden, sich in Syrien der Terrorgruppe Islamischer Staat angeschlossen zu haben.

Düsseldorf - Ein 25-jähriger Leverkusener hat vor Gericht gestanden, sich in Syrien der Terrorgruppe Islamischer Staat angeschlossen zu haben.

Er sei im Herbst 2013 in das Land gereist und habe sich für wenige Wochen zunächst der Gruppe Dschunud al-Scham (Soldaten Syriens) und dann dem Islamischen Staat angeschlossen, räumte der Angeklagte am Donnerstag zum Prozessauftakt vor dem Düsseldorfer Oberlandesgericht ein.

Den Treueeid auf den IS habe er aber nicht geleistet und nach seiner Schießausbildung nur einen einzigen Schuss auf ein leeres Gebäude abgegeben. Nach wenigen Wochen habe er sich mit einer Ausrede abgesetzt und sei über die Türkei zurück nach Deutschland gereist. Dem Geständnis war eine Absprache der Prozessparteien vorausgegangen. Der Angeklagte kann nun mit einer Bewährungsstrafe von höchstens zwei Jahren Haft rechnen, wenn er sich von islamistischen Kreisen künftig fernhält. - dpa

Quelle: wa.de

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