Wilde LKW-Fahrt endet unfallfrei auf der Intensivstation

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Hagen - Durch seinen merkwürdigen Fahrstil ist ein 75-jähriger Lkw-Fahrer am Dienstagmorgen in Hagen aufgefallen. Er fuhr mit Tempo 60 in Schlangenlinien über die Autobahn und rammte nach der Abfahrt einige Verkehrsleitpfosten um. Alkohol am Steuer war jedoch nicht der Grund für seine wilde Fahrt.

Ein 34-jähriger Autofahrer bemerkte den Lkw-Fahrer gegen 7.55 Uhr am Dienstagmorgen auf der Autobahn 46. Der LKW-Fahrer fuhr auf der Autobahn mit lediglich 60 bis 70 Stundenkilometern und verursachte durch plötzliche Spurwechsel beinahe mehrere Unfälle. Der 34-Jährige folgte dem LKW-Fahrer und verließ so die Autobahn an der Abfahrt Hagen Hohenlimburg.

Auf der Verbandsstraße kam der LKW mehrmals nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr einige Verkehrsleitpfosten um. In einem Fall gab es dabei, kurz bevor die beiden Fahrzeuge auf die Industriestraße abbogen, einen regelrechten Knall.

Als die Polizei eintraf, gab der 75-jährige Fahrer des Lkw an, sich an nichts erinnern zu können. Lediglich auf der Verbandsstraße habe er einen Ruck im Fahrzeug wahrgenommen. Ansonsten habe er keine Auffälligkeiten an seiner Fahrweise erkennen können. Allerdings berichtete er auch, bereits fünf Herzinfarkte erlitten zu haben.

Ein Rettungswagen brachte den Mann zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus. Nach den Untersuchungen verblieb der 75-Jährige vorerst auf der Intensivstation. Die Polizei entdeckte insgesamt drei umgefahrene Verkehrsleitpfosten auf der Strecke des LKW. -eB

Quelle: wa.de

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