Neu in der Stadt: Die ersten Schritte nach dem Umzug

+
Nach dem Umzug ist vor dem Einleben: Mit unseren Tipps kommen Sie schnell im neuen Wohnort an.

Uff, geschafft! Alle Kisten und Möbel sind wohlbehalten am neuen Wohnort angekommen. Doch nach dem Umzug gibt es noch genug zu erledigen: Sie müssen auspacken, die neue Wohnung einrichten und Behördengänge absolvieren. Mit unseren Tipps meistern Sie locker die ersten Schritte in der neuen Umgebung.

1. Die neue Wohnung einrichten

In den neuen Räumlichkeiten wirkt zunächst alles wie ein Schlachtfeld. Machen Sie deshalb noch vor dem Umzug einen Plan. Er hilft Ihnen, die Möbel richtig zu stellen. So müssen Sie nicht bei null anfangen und sparen Zeit. Bringen Sie als erstes die Umzugskisten in die dazugehörigen Räume. Warten Sie aber mit dem Auspacken, bis alle Möbel dafür stehen, sonst wird die Unordnung noch größer.

Bauen Sie zunächst nur das alltagswichtige Mobiliar auf – Bett, Kleiderschrank, Esstisch. Kommoden, kleinere Schränke und die Büroeinrichtung kommen zum Schluss. Sorgen Sie für ausreichend Beleuchtung und funktionierende Geräte in der Küche. Denken Sie auch an Rollos oder Jalousien, um Ihre Räume zu verdunkeln. Vorhänge oder Bilder aufzuhängen kann warten – genauso wie Dekoration.

2. Ummelden bei den Ämtern

Am wichtigsten ist der Gang zum Einwohnermeldeamt, denn Sie sind gesetzlich dazu verpflichtet, den Ortswechsel ein bis zwei Wochen nach dem Umzug zu melden. Halten Sie diese Frist ein, sonst droht Ihnen ein Bußgeld. Tipp: Vereinbaren Sie vorab einen Termin, um die Wartezeit zu reduzieren.

Als Autobesitzer müssen Sie bei der KFZ-Zulassungsstelle Ihr Auto ummelden. Praktisch: Seit 2015 bieten viele Städte ein vereinfachtes Verfahren an, das es erlaubt, das Auto gleichzeitig mit dem Wohnsitz beim Bürgeramt umzumelden. Denken Sie daran, alle benötigten Unterlagen und Geld für die Bearbeitungsgebühr mitzunehmen. Beantragen Sie zudem eine Plakette für die zahlreicher werdenden Umweltzonen sowie einen Parkausweis, falls nötig.

Ihre Gas- und Stromversorger sind ebenfalls wichtige Adressen für die Ummeldung. Beide sollten Sie am besten rund zwei Monate vor dem Umzug kontaktieren, um zu klären, ob Sie danach wie bisher versorgt werden können. Das Gleiche gilt für Ihren Internet- und Telefonanschluss. Beachten Sie die jeweiligen Kündigungsfristen. Tipp: Vergleichen Sie Tarife und Angebote. Vielleicht lohnt sich der Wechsel zu einem regionalen Anbieter im neuen Wohnort.

Hundehalter und Kindergeldbezieher haben noch einen Gang zum Finanzamt vor sich. Als Arbeitslosengeldempfänger müssen Sie beim Arbeitsamt vorstellig werden.

3. Adressänderung nach Umzug mitteilen

Weiß Ihre Bank schon von Ihrem Umzug? Ihre Krankenkasse? Denken Sie daran, Ihre Adressänderung möglichst bald mitzuteilen. Erstellen Sie dazu eine Liste und arbeiten Sie diese ab. Tipp: Bei vielen Unternehmen und Institutionen können Sie Ihre Kontaktdaten online ändern. Nutzen Sie diese Services – das erspart Ihnen zeitintensive Telefonate oder Briefe.

Reichen Sie einen Nachsendeantrag ein, damit Ihre Post vom alten Wohnort umgeleitet wird. So vermeiden Sie Extrakosten wie Versäumnisgebühren, weil Mitteilungen oder Mahnungen zunächst an die falsche Adresse gehen und dann zu spät bei Ihnen ankommen.

Quelle: wa.de

Kommentare