Notfallhelfer sollen für Einsätze mit Migranten vorbereitet werden

Bonn - Bei Notfalleinsätzen sind Sprachbarrieren zwischen Rettern und Migranten häufig ein zusätzliches Problem. Dieses soll nun durch Schulungen für die Einsatzkräfte abgeschwächt werden.

"Bei Bränden in Berlin und Ludwigshafen sind Menschen ums Leben gekommen, weil sie die Anweisung der Feuerwehr nicht verstanden haben", sagte Christoph Unger, Präsident des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), am Freitag in Bonn. Die Einsatzkräfte müssten deshalb besser auf solche Situationen vorbereitet werden. "Es gibt viel zu lernen, und vieles, auf das wir uns einstellen müssen", sagte Unger. 

Das Bundesamt hat deshalb eine Konferenz zu sogenannten interkulturellen Notfällen organisiert. Dazu kommen am Samstag zahlreiche Ausbilder von Hilfsorganisationen und Feuerwehren aus ganz Deutschland nach Ahrweiler bei Bonn. Unter anderem werden Ergebnisse eines Forschungsprojektes der Universität Greifswald vorgestellt, für das sowohl Rettungspersonal als auch ausländische Patienten befragt wurden. - lnw

Quelle: wa.de

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