Halbstationäre Anlage 

NRW-Polizei erprobt neuartige "Radarfallen"

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So sieht die semistationäre Anlage aus.

Duisburg  - Die Polizei setzt in Nordrhein-Westfalen auf neuartige halbstationäre "Radarfallen".

Die Anlagen sind in kompakten Kleinanhängern installiert und sollen jeweils für mehrere Tage aufgestellt werden, ohne von Beamten bewacht werden zu müssen, berichtete das Landespolizeiamt in Duisburg am Donnerstag. Die neuen "Blitzer" seien gegen Diebstahl und Vandalismus geschützt. 

In den kommenden drei Monaten werden zwei der neuen "Blitzer" getestet. "Mit den neuen Anlagen können wir an Unfallbrennpunkten und überall dort, wo zu schnell gefahren wird, die Geschwindigkeit rund um die Uhr überwachen, ohne Polizeibeamte vor Ort einzusetzen", sagte Polizeidirektor Rainer Pannenbäcker. 

"Mit den Anhängern können wir auch in Baustellenbereichen auf den Autobahnen messen", erläuterte Pannenbäcker. "So erhöhen wir auch hier die Verkehrssicherheit."

Insgesamt könnten so die Geschwindigkeitskontrollen mit weniger Personal intensiviert werden. Die Messanlagen seien bereits geprüft und zugelassen. - dpa/WA

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Quelle: wa.de

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