Tag des offenen Denkmals: 1200 Orte in NRW gewähren Einblicke

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Schiffshebewek Henrichenburg

Bonn - Sesam, öffne dich: Am Tag des offenen Denkmals (11. September) gewähren rund 1200 historische sonst geschlossene historische Gebäude und Orte in Nordrhein-Westfalen Einblicke. In Aldenhoven im Kreis Düren öffnet etwa die Wasserburg Engelsdorf für Besucher, in Blomberg im Kreis Lippe das Wasserschloss Reelkirchen.

Der Aktionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto "Gemeinsam Denkmale erhalten". Die Besucher sollen sehen, wie viele Engagierte nötig sind, um "das bauhistorische Erbe vor dem Verfall zu bewahren", hieß es bei der Deutschen Stiftung Denkmalschutz. 

An zahlreichen Orten gibt es Führungen, Ausstellungen und andere Mitmach-Aktionen. In Köln wird aus dem Aktionstag ein Aktionswochenende: "Dort ist das Angebot riesig, mit fast 150 Denkmälern und einem zweitägigen Programm am 10. und 11. September", sagte eine Sprecherin der Stiftung in Bonn. 

Diese NRW-Denkmäler öffnen ihre Türen

Aber auch in Aachen, Bielefeld, Duisburg, Düsseldorf, Dortmund und Münster sei viel los. Im Ruhrgebiet ist die Alte Dreherei in Mülheim zu sehen. Das ehemalige Ausbesserungswerk für Eisenbahnen sei ein gutes Beispiel dafür, was eine aktive Gemeinschaft leisten könne. Seit acht Jahren restaurieren dort Ehrenamtliche die 2000 Quadratmeter große ehemalige Industriehalle. - dpa

Quelle: wa.de

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