Pistole illegal beschafft / Obduktion abgeschlossen

Täter und Opfer von Ahaus hatten kurze Beziehung miteinander

Ahaus - In einer gemeinsamen Pressemitteilung haben die Staatsanwaltschaft Münster, die Polizei Münster und die Polizei Borken am Montagmittag bestätigt, dass die am Samstag in Ahaus getötet Frau an den Folgen mehrerer gezielter Kopfschüsse von hinten gestorben ist und dass es zumindest eine kurze Beziehung mit jenem Mann gegeben hatte, der sich anschließend selbst richtete.

"Die am Samstagabend in Ahaus getötete Frau starb an den Folgen mehrerer Schüsse, die der hinter dem Opfer sitzende Täter gezielt auf den Kopf abgegeben hat", fasste Oberstaatsanwalt Heribert Beck am Montag das vorläufige Obduktionsergebnis zusammen. 

Er ergänzte: "Die genutzte belgische Pistole FN vom Kaliber 7,65 hat sich der Täter illegal besorgt, er hat weder einen Waffenschein noch eine Waffenbesitzkarte."

Nach ersten Befragungen gab es offensichtlich vor längerer Zeit doch eine Beziehung zwischen den Täter und seinem Opfer. "Wir gehen aufgrund von Aussagen und Indizien davon aus, dass sich Opfer und Täter näher kannten und auch zumindest eine kurze Beziehung miteinander hatten", erläuterte Kriminalhauptkommissar Ulrich Bux. 

"Allerdings liegt dieses Zusammensein längere Zeit zurück." Der Leiter der Mordkommission stellt dazu keine definitive Klärung in Aussicht: "Zu einer ehemaligen Beziehung können sich am klarsten die beiden Partner äußern und die sind verstorben." - eB

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Quelle: wa.de

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