Bis zu 20 Grad an Christi Himmelfahrt

Peter bringt den Sommer nach NRW

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In den kommenden Tagen wird es in NRW reichlich Gelegenheit geben, ein erholsames Sonnenbad zu nehmen. 

Essen -Wolkenloser Himmel und Sonnenschein - am verlängerten Wochenende wird es sommerlich in Nordrhein-Westfalen. Hochdruckgebiet Peter kommt zwar mit eher unauffälligem Namen herangezogen, treibt aber die Temperaturen in die Höhe.

"Er sorgt für die bisher schönsten und störungsfreisten Tage im Jahr, Sonnenbrände inklusive", sagt Franz Molé vom Deutschen Wetterdienst in Essen am Mittwoch.

In der Cocktailbar 112 am Düsseldorfer Rheinufer läuft am Mittwochmittag das Geschäft noch schleppend. Zwischen eingeklappten Sonnenschirmen sind erst einzelne Stühle besetzt. "Ab Morgen sieht das hier anders aus", sagt Barkeeper Markus Schröder und macht eine ausladende Handbewegung über die sandige Außenfläche der Bar. Dann könnten Caipirinha, Mojito und andere Cocktails "hoffentlich schon vormittags verlangt" werden.

Auf den Ausflugschiffen der Weißen Flotte in Düsseldorf dürfte es auch voll werden. In den vergangenen Wochen hatte Jürgen Grundmann, der seit Jahren Fahrgäste auf die Schiffe lockt, noch wenig Erfolg. Am Wochenende erwartet er jetzt "Menschenströme und zahlreiche Touristengruppen".

Auch Eisverkäufer Raphael Machado hofft auf bessere Geschäfte. "Das war bisher kein gutes Jahr, aber das ändert sich jetzt ganz sicher", sagt er zuversichtlich. Bei sommerlichen Temperaturen seien fruchtige Kreationen wie Spaghetti- oder Erdbeerbecher am beliebtesten.

Das Wetter soll jedenfalls mitspielen. An Christi Himmelfahrt erwartet der Wetterdienst für NRW bis zu 20 Grad, am Freitag sollen die Temperaturen auf 22 bis 25 Grad steigen. "Die Großstädter zwischen Rhein und Ruhr bekommen da für gewöhnlich ein bisschen mehr ab als Ostwestfalen", sagt Meteorologe Franz Molé.

Die 22-jährige Sarah trägt am Mittwoch schon optimistisch Shorts und Sonnenbrille, als sie mit Hund Kylie an der Leine auf Inlinern am Rhein entlang rollt. Auch in den nächsten Tagen will sie so unterwegs sein. Mit Sonnenschutz auf der Haut, versteht sich. Der DWD stuft die Gefahr durch UV-Strahlung als hoch ein.

Musikproduzent Oliver deVille, für einen Dreh auf der Promenade, verbringt das Wochenende beruflich auf Mallorca. "Leider", meint er. "Da soll's nämlich regnen."

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Quelle: wa.de

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