Pilgerzeit in NRW beginnt - Tausende in Kevelaer und Werl erwartet

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Kevelaer/Werl - Pilgern ist nicht nur etwas für Kirchgänger. Mehr als eine Million Menschen werden in den nächsten Monaten zu den drei Marienwallfahrten in NRW erwartet.

In Nordrhein-Westfalen hat am Sonntag die Wallfahrtszeit begonnen: Im niederrheinischen Kevelaer, in Werl und in Neviges bei Wuppertal wurden die Marienwallfahrten mit festlichen Gottesdiensten eröffnet. Bis November werden insgesamt mehr als eine Million Pilger erwartet, davon rund eine Million in Kevelaer. Hinter Altötting in Bayern gilt der Ort als zweitgrößter Pilgerort in Deutschland. Zum zweiten Mal lenkt Kevelaer den Blick auf die Situation der Flüchtlinge: Mit einem Kreuz aus Holz eines Flüchtlingsbootes von der italienischen Insel Lampedusa.

Die Pilger in Neviges haben unterdessen Grund zur Freude: Nach den Turbulenzen im Februar können sie das Gnadenbild der Gottesmutter sehen, wenn auch gesichert hinter Glas. Der Kupferstich aus dem 17. Jahrhundert war auf einmal weg gewesen - und lag nach einem Appell der Franziskanermönche an den Dieb Stunden später wieder vor der Klosterpforte. In den nächsten Monaten dürften Zehntausende in das Städtchen kommen.

Zu Beginn der Wallfahrt in Werl sind die Pilger durch die "Heilige Pforte" in die Wallfahrtsbasilika eingezogen. Zu der mehr als 350 Jahre alten Wallfahrt werden bis zum 1. November 100.000 Pilger erwartet. - dpa

Quelle: wa.de

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