Polizei Aachen landet viele Treffer bei Grenzkontrollen

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Bei den Grenzkontrollen seit den Brüsseler Terroranschlägen hat die Bundespolizei in Aachen etliche Treffer gelandet. Insgesamt seien 18 Gesuchte ermittelt worden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit.

Aachen - Bei den Grenzkontrollen seit den Brüsseler Terroranschlägen hat die Bundespolizei in Aachen etliche Treffer gelandet. Insgesamt seien 18 Gesuchte ermittelt worden, teilte ein Polizeisprecher am Mittwoch mit. Ein Mann, gegen den ein Haftbefehl aus Bayern vorlag, wurde festgenommen.

Die Bundespolizei kontrolliert seit Dienstagvormittag auf der Autobahn 44 am Grenzübergang Lichtenbusch bei Aachen. Insgesamt seien in der Zeit 530 Menschen bei der Einreise nach Deutschland überprüft worden, sagte der Sprecher. Zeitweise standen Autofahrer drei Kilometer im Stau. 

Bei den 18 Fahndungstreffern ging es in einem Dutzend Fälle um die Ermittlung von Aufenthalten wegen laufender Strafverfahren. Drei Menschen wurden im Schengener Informationssystem gesucht, darunter einer wegen terroristischer Aktivitäten, jedoch nicht im Zusammenhang mit den Brüsseler Anschlägen. Er wurde vernommen und kam wieder auf freien Fuß. 

Die Polizei beschlagnahmte auch einen vom Besitzer als verloren gemeldeten Personalausweis sowie einen Führerschein, dessen Besitzer nicht mehr fahren darf. Ein Fahrer verriet sich durch eine Marihuana-Wolke als Drogenkurier. - lnw

Quelle: wa.de

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