Polizei in Kleve rettet Eule und fünf Schwanenküken

Kleve - Beamte der Kreispolizeibehörde Kleve haben sich gleich zwei Mal als Tierretter bewiesen. In Emmerich wurden fünf Schwanenküken aus dem Gleisbett geborgen, nachdem deren Eltern bei einem Zugunfall ums Leben gekommen waren. In Geldern flog eine Eule gegen einen Streifenwagen, kam erst zum Tierarzt und dann in eine Wildtierauffangstation.

Bereits am Mittwoch vergangener Woche (15. Juni) konnten gegen 18.30 Uhr die fünf Schwanenküken, deren Eltern bei einem Zugunfall ihr Leben gelassen hatten, gerettet werden. 

Ein aufmerksamer Zugführer bemerkte die Jungen in unmittelbarer Nähe des Bahnübergangs im Gleisbett und verständigte die Polizei. Gemeinsam mit dem Ordnungsamt konnten die Küken geborgen werden. Das Ordnungsamt Emmerich sorgte dafür, dass die Kleinen in gute Hände kamen. "Ente gut, alles gut, auch wenn es Schwäne waren", so die Kreispolizeibehörde Kleve am Dienstag in einer Mitteilung.

Am Dienstag kurz nach Mitternacht waren dann Polizeibeamte auf der B58 unterwegs, als eine Eule gegen den Streifenwagen flog. Die Beamten wendeten und fanden eine junge Eule auf der Fahrbahn, die sich am Flügel verletzt hatte. 

Dann brachten die Polizisten die Eule zu einem Tierarzt. Die Eule wird von dort in eine Wildtierauffangstation verlegt. Vermutlich wird der verletzte Flügel geklebt. Nach ca. acht Wochen kann das Tier wieder in die Freiheit entlassen werden. - eB

Quelle: wa.de

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