Personalienaustausch war am 1. Mai untergegangen

Polizei sucht nach tödlichem Unfall in Lünen drei vorbildliche Ersthelfer

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Dortmund - Nach einem tödlichen Verkehrsunfall auf der Münsterstraße in Lünen am 1. Mai ist die Polizei auf der Suche nach drei Ersthelfern. Diese hatten die Rettungskräfte vor Ort vorbildlich unterstützt. Im Zuge der aufwendigen Unfallaufnahme war jedoch der Personalienaustausch untergegangen.

Nach Angaben der Beamten hatten sich bereits vor Eintreffen der Rettungskräfte zwei zufällig anwesende Radfahrerinnen engagiert um die erste Versorgung der Unfallopfer gekümmert. Zudem habe ein Polizeibeamter, der offenbar nicht im Dienst war, aber vermutlich in der Nähe der Unfallstelle wohnt, geistesgegenwärtig bereits mit der Regelung des Verkehrs begonnen.

"Die Polizei Dortmund bedankt sich bei diesen engagierten Menschen für ihren selbstlosen Einsatz. Vor allem bittet sie die drei jedoch, sich bei der Polizei zu melden und ihre Personalien zu hinterlassen. Neben der Kontaktaufnahme geht es auch darum, diesen Ersthelfern Betreuung durch den Verkehrsunfallopferschutz anzubieten", heißt es in einer Pressemitteilung von Mittwochmorgen.

Und weiter: "Waren Sie am Sonntag vor Ort? Dann melden Sie sich bitte zu den Geschäftszeiten zwischen 7 und 15.30 Uhr bei unserem Verkehrsunfallopferschutzbeauftragten Rüdiger Siegel, Tel. 0231/132-4178, oder rund um die Uhr auf der Polizeiwache in Lünen unter Tel. 0231/132-3121."

Quelle: wa.de

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