Präparierte Cola-Flasche mit Marihuana gefüllt

Bundespolizei stellt kreatives Versteck inklusive Drogen sicher

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Dortmund - Da hatte sich ein 27-jähriger Mann aus dem niedersächsischen Lauenburg nach Angaben der Bundespolizei "offensichtlich viel Mühe gegeben, seine Drogen in einer präparierten PET-Flasche zu verstecken. Das half ihm jedoch am Montagabend auch nicht weiter. Wie sich herausstellte wurde er mit einem Haftbefehl gesucht."

Die Flasche wurde so modifiziert, dass man sie in der Mitte aufdrehen und dort Drogen verstecken konnte.

Gegen 21.30 Uhr am Montagabend wurde der Lauenburger im Dortmunder Hauptbahnhof durch eine Streife der Bundespolizei überprüft. "Dabei stellte sich heraus, dass gegen den 27-Jährigen ein Haftbefehl vorlag. Wegen Sachbeschädigung hatte ihn das Amtsgericht Gera im Juli 2014 zu einer Geldstrafe von 1800 Euro verurteilt. Den Betrag hatte er nie gezahlt, woraufhin ein Haftbefehl gegen ihn erlassen wurde", so die Bundespolizei.

Weiter heißt es: "Nachdem die Handschellen im Hauptbahnhof klickten, wurde er zur Wache gebracht. Dort stießen Bundespolizisten im Rahmen der Durchsuchung auf eine ungewöhnliche PET-Flasche. Bei einer genaueren Untersuchung stellte sich heraus, dass es sich bei der Flasche um ein Drogenversteck handelte. 

Die Flasche wurde dahingehend modifiziert, dass man sie in der Mitte aufdrehen konnte. Zudem hielt sie den Eigengeruch der Drogen, im geschlossenen Zustand, im Inneren der Flasche."

In dem Versteck hätten zwei Konsumeinheiten Marihuana sichergestellt werden können. "Weil ein Bekannter des 27-Jährigen den geforderten Betrag bei der Bundespolizei in Lüneburg einzahlte, behielt er seine Freiheit. Nicht behalten durfte er hingegen das Drogenversteck samt Drogen. Die Bundespolizei leitete gegen den bereits polizeibekannten Mann ein Ermittlungsverfahren wegen dem Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz ein", so die Bundespolizei abschließend. - eB

Quelle: wa.de

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