Fahrzeuge dürfen nicht mehr breiter als 2,30 Meter sein

Rheinbrücke Leverkusen: Arbeiten für erste Schrankenanlage beginnen

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Vor der Leverkusener Rheinbrücke wird eine Schrankenanlage errichtet. Das Foto zeigt eine vergleichbare Anlage auf der Fechinger Talbrücke der A6.

Leverkusen - Am kommenden Wochenende stehen Aufbauarbeiten für die erste Lkw-Schrankenanlage zum Schutz der Rheinbrücke Leverkusen auf dem Programm. Die Anlage entsteht bekanntlich im Autobahnkreuz Leverkusen-West. In einem ersten Schritt werden die Schutzwände aufgebaut. Damit sind die Fahrbahnen künftig nur noch für Autos zugelassen, die nicht breiter als 2,30 Meter sind.

"Gemessen wird dabei inklusive beider Außenspiegel. Große Pkw, Wohnwagengespanne oder auch große Transporter werden dann die Autobahnauffahrt nicht mehr nutzen können", teilt Straßen.NRW mit.

Eine Umleitung ist über die Anschlussstelle Rheindorf mit dem Roten Punkt ausgeschildert. Wer über die A59 aus Richtung Düsseldorf kommt und auf die A1 möchte, kann ungehindert das Autobahnkreuz passieren.

Es kommt zu Verkehrsbehinderungen in den Nächten von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag. Jeweils von 21 bis 6 Uhr ist dann keine Auffahrt von der Leverkusener Rheinallee auf die A1 möglich. 

Alle Infos zur Sperranlage vor der Leverkusener Rheinbrücke

Die Rheinbrücke Leverkusen ist seit zwei Jahren für Fahrzeuge, die schwerer als 3,5 Tonnen sind, gesperrt. Weil aber immer noch täglich bis zu 150 schwere Fahrzeuge über die Brücke fahren, was zu weiteren schwerwiegenden Schäden führt, werden jetzt für alle Fahrbeziehungen Schrankenanlagen aufgebaut, um diese Überfahrten zu verhindern. Spätestens im Oktober sollen alle Anlagen zum Schutz der Brücke komplett installiert sein. - eB

Quelle: wa.de

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