Update 18.39 Uhr / Keine Verletzten

Unfallserie auf der A 44: Alles begann mit einem Auffahrunfall zwischen zwei Lkw

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[Update 18.39 Uhr] Soest/Werl - „Jede Woche einer“, stellt der heimische Abschleppunternehmer inzwischen fest. Heißt mit anderen Worten: Keine Woche ohne Unfall auf der Autobahn 44, seitdem auf der Baustelle wieder gearbeitet wird. Am Dienstag war die Fahrtrichtung Dortmund zwischen den Anschlussstellen Soest und Werl-Süd betroffen. Ein Auffahrunfall zwischen zwei Lkw hatte eine kleine Unfallserie ausgelöst, die für eine stundenlange Sperrung sorgte.

Gegen 10.45 Uhr hatte es den ersten Unfall im Bereich der Baustelle gegeben. Ein Lastwagen war kurz vor der Abfahrt Werl-Süd auf einen anderen aufgefahren.

Während das erste Fahrzeug noch bedingt fahrtüchtig war und in die wegen der Baustelle gesperrte Zufahrt ausweichen konnte, musste für den zweiten Lkw schweres Bergungsgerät anrücken. Das Führerhaus war eingedrückt, die Zugmaschine nicht mehr fahrtüchtig. Die Fahrer selbst kamen mit dem Schrecken davon. Während die tschechischen Insassen mit ihrem Fahrzeug selbstständig eine Werkstatt aufsuchen konnten, muss der Fahrer des litauischen Lkw eine Zwangspause auf dem Gelände des Abschleppunternehmers in Werl einlegen, bis eine neue Zugmaschine eintrifft, die den noch fahrtüchtigen Auflieger aufnehmen kann.

Die A 44 war um 13.30 Uhr für den Verkehr wieder freigegeben. Kleinere Karambolagen auf der A 44 und A 445 aber sollten die Autobahnpolizei im Laufe des Tages im Raum Werl noch beschäftigen und für erhebliche Verkehrsbehinderungen mit Staus von bis zu 15 Kilometern Länge sorgen.

Laut Polizeiprotokoll waren dies: 

- 11.13 Uhr: kleiner Sachschaden-Unfall zwischen Lkw und Rettungswagen etwa drei Kilometer von der ersten Unfallstelle entfernt

- 11.16 Uhr: Alleinunfall in Höhe Werler Kreuz; ein Pkw gerät in die Leitplanken

- 11.26 Uhr: Unfall zwischen Lkw und Pkw in Höhe der Raststätte Haarstrang-Süd in Fahrtrichtung Soest

- 12.45 Uhr: kleiner Blechschaden in Höhe Autobahnkreuz Werl in Fahrtrichtung Soest

Von Anne Schoplick

Quelle: wa.de

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