Übergriffe in Eschweiler und Krefeld

Auf Rollstuhlfahrerin geschossen, auf 17-Jährigen eingestochen

+

Eschweiler/Krefeld - In Eschweiler und Krefeld haben sich am Sonntag Übergriffe auf eine 30-jährige Rollstuhlfahrerin und einen 17-Jährigen ereignet. Ein Täter kam in eine Psychiatrie, der andere stellte sich nach anfänglicher Flucht der Polizei. Hier beide Fälle:

Ehemann schießt auf Frau im Rollstuhl: Ein 28-Jähriger hat in Eschweiler auf seine im Rollstuhl sitzende Frau geschossen. Der Mann habe dazu ein mit Nägeln geladenes Luftgewehr benutzt, die Frau aber verfehlt, berichtete die Polizei in Aachen am Montag. 

Die 30-Jährige konnte sich am Sonntag mit dem gemeinsamen Kind aus der Wohnung retten. Der Mann verbarrikadierte sich im Haus und drohte jeden umzubringen, der sich ihm näherte. Ein Spezialeinsatzkommando wurde angefordert, doch die Polizisten am Tatort konnten den 28-Jährigen überwältigen, bevor die Spezialisten eintrafen. Er wurde in eine Psychiatrie eingewiesen.

Messerattacke auf 17-Jährigen: Ein 18-jähriger Krefelder soll einen Bekannten mit einem Messer attackiert und schwer verletzt haben. Das 17-jährige Opfer sei mittlerweile außer Lebensgefahr, teilte die Polizei am Montag mit. 

Der Täter flüchtete nach dem Angriff am Sonntagabend zunächst, stellte sich aber am Montagnachmittag der Polizei und wurde vernommen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wird der Beschuldigte auf Antrag der Staatsanwaltschaft Krefeld dem Haftrichter vorgeführt.

Zu den Hintergründen der Tat konnte das Opfer zunächst nicht vernommen werden. Der Täter soll den 17-Jährigen erst zu seiner Wohnung im Stadtteil Traar gebeten und ihn dann attackiert haben. Schwer verletzt habe der Jugendliche ein Auto angehalten, das ihn in Sicherheit brachte, sagte eine Polizeisprecherin. - dpa

Quelle: wa.de

Kommentare