Schützen verzichten nach tödlichem Unfall auf Böllerkanone

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Das Böllern mit Kanonen gehört für viele Schützenvereine dazu.

Marsberg - Auch ein Jahr nach dem tragischen Tod eines Schützenkönigs durch eine explodierende Böllerkanone geht die Spurensuche weiter.

"Die Ermittlungen dauern an", hieß es bei der zuständigen Staatsanwaltschaft in Arnsberg. An diesem Wochenende (9. bis 11. Juli) wird im sauerländischen Niedermarsberg wieder Schützenfest gefeiert. 

Im Schatten des Unglücks, ohne König und ohne Böllerkanonen. 

Im Juli 2015 war die Kanone beim "Anböllern" des Schützenfestes im sauerländischen Niedermarsberg zerborsten. Ein Metallteil traf den hinter der Kanone stehenden 30 Jahre alten Schützenkönig in den Bauch. 

Die Staatsanwaltschaft hatte Ermittlungen wegen fahrlässiger Tötung aufgenommen und dabei auch mehrere Gutachten in Auftrag gegeben. 

Wann die Ermittlungen abgeschlossen werden können, ist nach Auskunft der Behörde noch unklar.

dpa/lnw

Auch bei anderen Vereinen wurde im vergangenen Jahr nicht geböllert

Quelle: wa.de

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