Ein Viertel aller Westfalen haben Migrationshintergrund - Hamm vorn

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Symbolbild

Westfalen/Hamm - Rund 1,8 Millionen Menschen in Westfalen haben eine Einwanderungsgeschichte; das zeigt eine aktuell veröffentlichte Erhebung des Statistischen Landesamtes, die auf Daten aus dem Jahr 2014 basiert. Vorn in dieser Liste landete die Stadt Hamm.

Die ermittelte Zahl von 1,8 Millionen entspricht einem Anteil von 22,4 Prozent an der gesamten westfälischen Bevölkerung. Im Jahr zuvor lag der Anteil mit 21,3 Prozent etwas niedriger. Den höchsten Anteil von Einwohnern mit Migrationshintergrund verzeichnet in der Region die Stadt Hamm mit rund 34 Prozent, die niedrigsten Quoten haben Coesfeld mit knapp elf Prozent sowie der Hochsauerlandkreis mit rund 14 Prozent.

Türken bilden größte Gruppe

Landesweit verfügen laut der Statistik 23,6 Prozent beziehungsweise 17,6 Millionen der Menschen über eine Einwanderungsgeschichte; darunter bilden Türken mit 21 Prozent die größte Gruppe, gefolgt vonPolen, Russen und Kasachen. Mehr als 57 Prozent der Migranten besitzen die deutsche Staatsangehörigkeit.

Zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund zählen die Statistiker Menschen, die nach 1945 aus dem Ausland zugewandert sind, deren Eltern Zuwanderer sind oder die einen ausländischen Pass haben. - wh

Quelle: wa.de

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