Tatverdächtige kommt nach tödlichem Streit in Münster in die Psychiatrie

Münster - Nach einem tödlichen Streit zwischen Lebensgefährten im August in Münster wird die 45 Jahre alte Tatverdächtige in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht.

Die Frau soll ihrem Lebensgefährten nach einer Auseinandersetzung unter anderem mit einem Messer und einer Schere geschlagen und zugestoßen haben, sagte Oberstaatsanwalt Martin Botzenhardt laut einer Mitteilung am Donnerstag. Derzeit bestünden Zweifel an der Schuldfähigkeit der Frau - die Ermittler ziehen auch eine psychische Erkrankung in Betracht. 

Der 52 Jahre alte Mann kam Mitte August ums Leben. Nachbarn hatten die Polizei alarmiert, weil sie Schreie gehört hatten. Das Tatmotiv der Beschuldigten sei allerdings weiterhin unklar, teilte die Staatsanwaltschaft mit. 

Sie habe angegeben, sich gegen ihren Lebensgefährten verteidigt zu haben, hieß es. An Einzelheiten des Geschehens könne sie sich aber nicht mehr erinnern. - dpa

Quelle: wa.de

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