Taucher suchen noch den Vermissten nach Duisburger Schiffsexplosion

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Explosion auf Duisburger Werft

Duisburg - Im Duisburger Hafen haben Taucher am Freitagmorgen die Suche nach einem vermissten Arbeiter wieder aufgenommen. Er war in einer Werft auf dem Schiff beschäftigt, das am Donnerstag aus noch ungeklärten Gründen explodiert war. 

Die Leichen seiner beiden Kollegen wurden kurz nach dem Unglück an Land gefunden. Der Explosionsdruck hatte sie mehrere Hundert Meter weit geschleudert. 

Die Suche nach dem Vermissten sei äußerst schwierig, sagte ein Polizeisprecher. In dem etwa vier Meter tiefen Hafenwasser sei kaum etwas zu sehen. Obwohl es so gut wie keine Strömung gebe, könne eine Leiche durch Schiffsbewegungen abtreiben. Hoffnung, dass der Mann das Unglück überlebt habe, gibt es nicht mehr. 

Der Tanker "Julius Rütgers" lag für eine Generalinspektion in einer Werft im Hafenbecken B. Gegen 8.40 Uhr kam es am Donnerstagmorgen zu einer Explosion in einem der Laderäume. Die Ursache ist bislang ungeklärt. Die Polizei geht von einer Gasexplosion aus. Der Treibstoff des Tankers soll aber nicht in die Luft geflogen sein. - dpa

Quelle: wa.de

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