Allwetterzoo Münster

Tiger Rasputin wegen Tumors eingeschläfert - einst Pfleger getötet

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Der Allwetterzoo Münster gab bekannt, dass Tiger Rasputin (hier ein Foto aus dem Jahr 2013) eingeschläfert werden musste.

Münster - Trauer im Allwetterzoo Münster: Wegen eines Tumors ist der Amur-Tiger Rasputin eingeschläfert worden. Das teilte der Zoo am Donnerstag mit. 2013 war Rasputin in die Schlagzeilen geraten, weil er einen Tierpfleger ins Genick gebissen hatte.

Der Mitarbeiter des Zoos starb - der Fall entfachte eine Debatte um die Haltung von Raubkatzen im Zoo. Bereits seit einigen Wochen hatten Tierärzte eine Schwellung am rechten Vorderlauf von Rasputin beobachtet, die auffällig schnell größer wurde, wie der Zoo mitteilte.

Rasputin wachte aus Narkose nicht mehr auf

Als die Schwellung am Montag an mehreren Stellen blutete, entschied der Zootierarzt, Gewebeproben zu entnehmen. Am Mittwoch wurde der Tiger erneut betäubt und untersucht. 

"Um Rasputin keinen unnötigen Schmerzen und Leiden auszusetzen haben die Ärzte entschieden, ihn aus der Narkose nicht mehr aufwachen zu lassen", hieß es. 

Rasputin lebte seit April 2005 im Münsteraner Allwetterzoo. Ende 2003 war er im Zoo Leipzig zur Welt gekommen. - dpa

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Quelle: wa.de

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