Tödlicher Messerangriff: Seniorin in Goch am Niederrhein getötet

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Goch - Mit mehreren Messerstichen soll ein Mann in Goch seine Lebensgefährtin getötet haben. Hat eine psychische Krankheit eine Rolle gespielt? Das Motiv bleibt rätselhaft.

Ein Mann soll in Goch (Kreis Kleve) mit einem Messer auf seine Lebensgefährtin eingestochen und sie getötet haben. Der 64 Jahre alte Mann habe die 68-jährige Frau am Sonntag in der gemeinsamen Wohnung in einem Mehrfamilienhaus angegriffen, teilte die Staatsanwaltschaft mit. 

Eine Nachbarin hatte den Rettungsdienst alarmiert, als ihr der Mann blutverschmiert begegnete. Er sagte den Sanitätern, dass seine Lebensgefährtin tot in der gemeinsamen Wohnung liege. Wenig später fanden Einsatzkräfte die 68-Jährige dort leblos auf. Sie erlag mehreren Stichverletzungen.

Die Polizei vermutet, dass eine psychische Erkrankung des Mannes eine Rolle gespielt haben könnte. Das Motiv sei aber noch unbekannt, sagte Staatsanwalt Hendrik Timmer. Nach der Tat soll sich der 64-Jährige an Oberkörper und Unterarmen verletzt haben, um sich selbst zu töten. Er kam in ein Krankenhaus, wo er bewacht wird. Die Staatsanwaltschaft kündigte an, eine Unterbringung in einer psychiatrischen Klinik beantragen zu wollen. - dpa

Quelle: wa.de

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