Säugling gequält, missbraucht und erschlagen: Lebenslange Haft 

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Ein Vater, der seinen Säugling aus Eifersucht stundenlang gequält, sexuell missbraucht und ermordet hat, ist in Mönchengladbach zu lebenslanger Haft verurteilt worden.

Mönchengladbach - Stundenlang hat ein Vater seinen 19 Tage alten Sohn gequält, missbraucht und schließlich ermordet - am Dienstag verteilte ihn das Landgericht Mönchengladbach zu lebenslanger Haft. Die Richter stellten außerdem die besondere Schwere der Schuld des 26-Jährigen fest.

Damit kann er nach 15 Jahren keinen Antrag auf frühzeitige Haftentlassung stellen. Der Mann wurde wegen Mordes, Misshandlung von Schutzbefohlenen und schwerem sexuellem Missbrauch schuldig gesprochen.

Die 25 Jahre alte Mutter des Säuglings verurteilten die Richter wegen Misshandlung von Schutzbefohlenen durch Unterlassen zu zwei Jahren auf Bewährung. Das Gericht blieb damit deutlich unter der Strafforderung der Anklage. Für die 25-Jährige hatte die Staatsanwaltschaft sieben Jahre und sechs Monate Haft wegen Totschlags durch Unterlassen beantragt.

Motiv für die grausame Tat waren nach Ansicht der Staatsanwaltschaft Frust und Eifersucht des Vaters. Er habe nach der Rückkehr von Frau und Säugling aus der Klinik das Baby wiederholt misshandelt. - dpa

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Quelle: wa.de

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