Weiter Probleme

A 44: Es läuft nicht rund in der Nacht-Baustelle

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Lange Staus bilden sich im Berufsverkehr Richtung Dortmund, da die Nacht-Bauarbeiten morgens nicht pünktlich enden.

Werl - Die nächtlichen Ausbesserungsarbeiten auf der Autobahn 44 haben seit Wochenbeginn noch an keinem einzigen Morgen so pünktlich beendet werden können, wie dies zuvor angekündigt hatte. Die Folge: lange Staus im Berufsverkehr.

Christian Struck kann dies alles verstehen. „Die Beschwerden“, bestätigt der Projektleiter des zuständigen Autobahnamtes Hamm beim Landesbetrieb Straßen NRW, „sind allesamt berechtigt.“ 

Aber sie hatten teils kuriose Ursachen. Mal war es ein platter Reifen mitten im Baustellenbereich, in der Nacht drauf ein kleiner, aber folgenreicher Brandschaden. 

„Und außerdem härtet der Beton manchmal nicht so schnell ab, wie wir uns das wünschen“, ergänzt Struck. Eigentlich sollen die Bautrupps morgens um 6 Uhr verschwunden sein, damit der Berufsverkehr Richtung Ruhrgebiet reibungslos rollen kann.

100 Betonplatten werden ausgetauscht sein, wenn die Arbeiten Ende kommender Woche beendet sind. Bis dahin sind Verzögerungen nicht ausgeschlossen. Zumal auch andere Vorfälle für Behinderungen sorgen. 

So wie am Mittwochmorgen, als einem Lkw-Fahrer auf der A 44 in Höhe Westönnen übel wurde. Die alarmierten Rettungskräfte veranlassten die Vollsperrung der Autobahn, um den Mann gefahrlos aus seinem Führerhaus bergen zu können. 

Schnell hatte sich dadurch ein kilometerlanger Rückstau auf der Autobahn gebildet. Weil Autofahrer nach Auswegen suchten, waren auch die A 445 zwischen Werl-Zentrum und Werl-Nord sowie die Bundesstraßen 1 und 63 überfüllt.

Quelle: wa.de

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