Zoos in NRW wollen auf Diebstähle reagieren

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In der Nacht vom 13.12.2015 auf 14.12.2015 haben unbekannte Täter zwei Papageien dieser Gattung aus dem Krefelder Zoo gestohlen.

Krefeld - Die nordrhein-westfälischen Zoos könnten sich angesichts der Serie von Tier-Diebstählen zusammenschließen und Detektive mit der Spurensuche beauftragen.

"Es wäre möglich, dass wir zeitgleich zur Arbeit der Polizei die Initiative ergreifen und versuchen, eine Spur zu den Tätern zu finden", sagte Wolfgang Dreßen, Direktor des Krefelder Zoos, am Mittwoch. "Wir sprechen hier schließlich von einem gut organisierten und europaweiten illegalen Tierhandel." Auch der Verband der Zoologischen Gärten (VdZ) rechnet mit einer Reaktion, spricht aber eher von einem besseren Schutz: "Die jüngste Serie ist so gravierend, dass die Zoos nachlegen werden", sagte VdZ-Geschäftsführer Volker Homes.

Nach dem erneuten Diebstahl im Krefelder Zoo am Montag fehlt von den beiden geklauten Hyazinth-Aras noch jede Spur. "Die Tiere werden wir auch nicht zurückbekommen", sagte Dreßen. Er schließt nicht aus, dass die Papageien im Ausland "gewaschen" werden, dort also "saubere" Papiere für die Beute ausgestellt und die Vögel erneut auf dem Markt zum Kauf angeboten werden. Die Aras aus dem brasilianischen Regenwald gehören zu den besonders geschützten Tierarten. Im Sommer hatten Diebe bereits drei Goldene Löwenäffchen in Krefeld gestohlen. - dpa

Quelle: wa.de

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