
Wiemeringhausen, 01.02.2012 01:45 Uhr
Mit dem Thema Windkraftanlagen in Wiemeringhausen befassten sich die Teilnehmer beim ersten offenen CDU-Stammtisch des Jahres in Wiemeringhausen.
Der neue Wiemeringhauser Ratsvertreter Jürgen Winzer stellte die Tabuflächen-Analyse der Stadt Olsberg vor, in der die Flächen im Stadtgebiet beschrieben sind, auf denen in Zukunft eine Nutzung der Windenergie sinnvoll und möglich erscheint.
Für Wiemeringhausen werden hier zwei Gebiete, beim Ochsenkreuz und bei der Rinderweide, für eine mögliche Nutzung ausgewiesen. Allerdings wird die Erschließung des Gebietes am Ochsenkreuz aufgrund der problematischen Schaffung der notwendigen Infrastruktur als schwierig eingestuft. Die Fläche an der Rinderweide hat darüber hinaus die Schwierigkeit in der Erreichbarkeit der Mindestgröße und der Wahrung des Landschaftsbildes.
Nach ausführlichen Diskussionen über erneuerbare Energien, intakte Landschaft, Tourismus, Netzausbau und Speicherung "grüner Energie" kam die Frage auf, ob in Wiemeringhausen ein Bürgerwindpark realistisch ist.
Der Vorsitzende des Bundesverbandes WindEnergie (BWE) in Südwestfalen, Thomas Hachmann, selbst Betreiber von Windenergieanlagen, erläuterte an Beispielen den Aufbau eines Windparks. Laut Hachmann können neue technische Möglichkeiten die jetzigen Probleme wie die Flügellängen in naher Zukunft lösen.
Das Fazit der Teilnehmer: Das Thema Windenergie und die mögliche Nutzung von Potenzialen hierzu im Raum Wiemeringhausen sind sehr aktuelle, notwendige und nachhaltige Themen für den Ort. Aufgrund dessen wird Winzer bald zu einer weiteren Veranstaltung, die ganz konkret an Grundstückseigentümer und Interessierte gerichtet sein wird, einladen.
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