
Schmallenberg, 01.02.2012 02:00 Uhr
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"Die Dörfer haben Vorbildcharakter", lobte Martin Vollmert. So sollen entweder die dorfeigenen Projekte präsentiert oder die Zukunftsvisionen der Einwohner reflektiert werden. "Daher wäre es innovativ, auch die jungen Leute bei der Gestaltung der Türme mit ins Boot zu holen", erklärte Heinz-Dieter Neumann.
Jedes Dorf sollte eine eigene Besonderheit vorstellen, die bereits realisiert worden ist oder noch dort stattfinden wird. Positioniert werden die Türme am Samstag und Sonntag, 25. und 26. August, auf den Parkflächen in der Weststraße, so dass die Dörfer mit ihren sehenswerten Besonderheiten oder innovativen Vorstellungen miteinander verbunden sind. "Die Ideen können in den Turm ein- und um ihn herumgebaut werden", so Neumann.
Ziel der Präsentation seien "Gute Aussichten" für Teilnehmer und Besucher, für junge Leute und Berufstätige am Wirtschaftsstandort Schmallenberg sowie in ökologischer, sozio-ökonomischer, politischer und touristischer Hinsicht.
Die Aktionsgemeinschaft bat die Vertreter der Ortschaften bezüglich der Idee um Rückmeldung bis Mitte März, um die Planungen vorantreiben zu können.
Einen weiteren Höhepunkt der Schmallenberger Woche 2012 präsentierte Heribert Störmann, Vorsitzender der Regionalgruppe Südliches Westfalen der Arbeitsgemeinschaft Historischer Stadtkerne in NRW. Das Regionale-Projekt "Märkte in Südwestfalen - Miteinander Handeln" biete den Städten der Arbeitsgemeinschaft die Möglichkeit, sich zu zeigen. "Wir haben uns Gedanken gemacht, wie man die Stadtkerne bekannter und attraktiver machen kann, da kam dieses Projekt genau richtig", berichtete Störmann.
Im Rahmen der Schmallenberger Woche wird ein Regionale-Markt die obere Oststraße bereichern. "Wir nutzen die Großveranstaltung, um den Baustein Regionale-Markt zu testen. Davon profitieren beide Seiten", so Störmann. So zeigen sich die Städte Schmallenberg, Arnsberg, Siegen, Freudenberg, Soest, Werl, Warendorf, Bad Laasphe, Rheda-Wiedenbrück, Bad Berleburg, Lippstadt und Rietberg jeweils mit einem eigenen Marktstand, an dem lokale Spezialitäten aus Wirtschaft, Kultur, Handwerk oder Kulinarischem geboten werden. Jede Kommune erhält Stelen mit Stadtsilhouette (4,50 hoch), die durch Banner (mit Slogan) miteinander verbunden werden. Ein Teppich vernetzt die Stände, die das historische, das schöne aber auch moderne der Stadtkerne vermitteln sollen.
"Vor uns liegt noch ein Stück Arbeit", hofft Heinz-Dieter Neumann auf eine breite Unterstützung.
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