
Hochsauerland, 14.03.2010 01:15 Uhr
Viele Erstbegegnungen liegen vor Peter Sinn, dem neuen Diakoniepfarrer des Kirchenkreises Arnsberg. Eine davon fand im Matthias-Claudius-Haus in Eversberg statt. Die Koordinatorinnen der fünf ambulanten Hospiz-Initiativen im Bereich des Kirchenkreises kamen zum ersten ihrer drei jährlichen Treffen zusammen.
Angestoßen vom ehemaligen Diakoniepfarrer Lothar Kuschnik bildeten sich die Initiativen in den zurückliegenden zwölf Jahren in Arnsberg, Meschede, Winterberg-Hallenberg-Siedlinghausen, Brilon und Schmallenberg. Ihre Arbeit wird von einer Hauptidee getragen: Menschen sollen zu Hause sterben können, begleitet von der eigenen Familie und unterstützt von Ehrenamtlichen. Die Hospiz- Initiativen bilden Ehrenamtliche aus, werben für ihre Ziele in Kirche und Gesellschaft und begleiten 20 bis 50 Sterbende im Jahr zu Hause, in Altenheimen und in Krankenhäusern. Die Koordinatorinnen, es gibt haupt-und ehrenamtliche, treffen sich, um sich auszutauschen, und den Hospiztag vorzubereiten, der alle zwei Jahre stattfindet.
Pfarrer Peter Sinn übernahm jetzt die Leitung dieses Kreises von Pfarrerin Kathrin Koppe-Bäumer. Da dies für ihn ein neuer Arbeitsbereich ist, hörte er viel zu, machte sich Notizen und versprach, sich langsam in die Materie einzuarbeiten. Die Koordinatorinnen freuen sich auf ihn und auf Lothar Kuschnik, der als Superintendent im Ruhestand ehrenamtlich als Beauftragter für Hospizarbeit im Kirchenkreis Arnsberg wieder mit ihnen zusammenarbeiten wird.
Der nächste Hospiztag findet am Samstag, 9. April 2011, in Winterberg unter dem Thema "Auf einmal trifft's eine/n von uns — wenn Helferinnen zu Betroffenen werden".
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