
Sundern, 08.02.2012 02:00 Uhr
Der Rat der Stadt Sundern hat am 12. Mai 1998 den Bebauungsplan "Schweinsohl" als Satzung beschlossen. Damals bestand die dringende Notwendigkeit, neue Gewerbeflächen auszuweisen, um damit der heimischen Wirtschaft weitere Entwicklungsperspektiven anbieten zu können.
Der rund 8,7 Hektar große Planbereich liegt nördlich von Sundern und ist über eine großzügig ausgebaute Kreuzung an die Landstraße L519 angebunden. Als innere Erschließung dient eine Sackgasse mit Wendemöglichkeit. "Für bauliche Zwecke können nur rund 4,7 Hektar des Gesamtgeländes genutzt werden. Dies hängt auch damit zusammen, dass der Bach Röhr entlang des Geländes fließt und zur Ableitung von Hochwasser unbebaubare Schutzstreifen festgesetzt werden mussten", erläutert Wolfgang Teipel vom Amt für Wirtschaftsförderung und Liegenschaften.
Direkt nach dem Bau der Erschließungsstraße haben sich Firmen aus verschiedenen Branchen angesiedelt. Vom Schnellrestaurant, Metallverarbeitung, Flexodruck, Gabelstaplerservice, Bauelemente, Gartenbau, Abfallentsorgung, Gerüstbau bis hin zur Gebäudereinigung ist einiges vertreten.
Auch die Rettungswache für die Stadt Sundern ist vor einigen Jahren (2007) in einen Neubau in dem Gebiet gezogen. Die noch vorhandenen Freiflächen stehen im Privateigentum.
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