Eurogruppen-Chef: Weg frei für Dijsselbloem

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Der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker (links) trifft sich am Freitag mit , dem niederländischen Finanzminister Jeroen Dijsselbloem in Luxemburg.

Brüssel - Den französischen Vorbehalten zum Trotz soll der niederländische Finanzminister Jeroen Dijsselbloem schon am kommenden Montag zum neuen Chef der Eurogruppe gewählt werden.

Der 46-Jährige habe ihm seine Kandidatur präsentiert, und es sei „eine gute“, sagte der scheidende Vorsitzende, der luxemburgische Ministerpräsident Jean-Claude Juncker, am Freitag nach einem Treffen mit Dijsselbloem in Luxemburg.

Der Kandidat selbst sagte, er wolle seinen Kollegen am Montag seine Prioritäten vorstellen. Das sei das richtige Vorgehen. Frankreichs Finanzminister Pierre Moscovici hatte am Donnerstag in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ moniert, es gebe noch kein offizielles Verfahren für die Juncker-Nachfolge und Moscovici habe seine „Vision“ für die Zukunft der Währungsunion noch nicht dargelegt. Mit einer Verschiebung der Kür wird dennoch auch in hohen Eurogruppenkreisen nicht mehr gerechnet.

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dapd

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