Scholz: Steinmeier hätte SPD-Chef werden können

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Hätte Steinmeiers Kandidatur für den Parteivorsitz unterstützt: Bundesarbeitsminister Olaf Scholz. 

Berlin - Bundesarbeitsminister Olaf Scholz (SPD) hat sich gegen Vorwürfe gewehrt, er habe die Übernahme des SPD-Vorsitzes durch Frank-Walter Steinmeier verhindert.

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Scholz sagte der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung: “Frank-Walter Steinmeier wäre jederzeit Parteivorsitzender geworden, wenn er den Anspruch erhoben hätte.“ Anders als kolportiert, habe er nicht zusammen mit den SPD-Politikern Andrea Nahles, Klaus Wowereit und Sigmar Gabriel Steinmeiers Kandidatur für den Parteivorsitz verhindert. “Meine Unterstützung für den Parteivorsitz hätte er gehabt und auch die aller anderen, mit denen ich geredet habe“, sagte Scholz, der neuer SPD-Chef in Hamburg werden soll.

Steinmeier habe durch durch das SPD-Wahldebakel nicht an Autorität verloren. “Im Wahlkampf hat er großartig gekämpft und viele begeistert.“ Dem designierten neuen Parteichef Sigmar Gabriel traue er das Amt zu. “Er hat Wärme. Er ist ein engagierter Politiker, der rüberbringen kann, was die SPD ausdrücken will.“

dpa

Sie waren die Chefs der SPD

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