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Rettungseinsatz im Reitstall

Buschhütten, 25.08.2010 01:45 Uhr

Notfall im Pfer­de­stall: Der Löschzug Kreuztal musste am Sams­tag­morgen erneut zum Reit­stall "Hubens­gut" ausrücken, um ein in Not gera­tenes Pferd zu befreien: Der neun­jäh­rige Wallach "Lavi­nio" war mit dem Huf eines seiner Vorder­beine zwischen den Eisen­stäben seiner Box hängen­ge­blieben und konnte sich? halb rück­seitig auf dem Boden liegend? nicht selbst aus dieser Situa­tion befreien.

Eigene Anstrengungen blieben vergeblich. Die Reiterin eines Pferdes der gegenüberliegenden Box hatte kurz vor 7 Uhr morgens den Lärm im Stall bemerkt und zunächst nur an Streitereien oder einen bewegungsstarken Futterneid zwischen zwei benachbarten Pferden geglaubt. Bei näherem Hinsehen bemerkte sie die missliche Lage des Vierbeiners und betreute das Tier während der Befreiungsaktion. Mit dem hydraulischen Rettungsspreizer bedurfte es nur weniger Handgriffe, bis die Feuerwehr die zwei betroffenen Gitterstäbe auseinandergezogen hatte und das Pferd den Huf eigenständig herausziehen konnte.

Nach wenigen Momenten stand das Dressurpferd wieder auf allen Vieren. Der herbeigerufene Tierarzt konnte an ihm zum Glück keine schwerwiegenden Verletzungen feststellen. Erst im November vorigen Jahres war die Feuerwehr zu einem ähnlichen Unglück beim Reit- und Fahrverein "Kindelsberg" auf dem "Hubensgut" beordert worden: Auch damals musste die Feuerwehr den Huf eines anderen Pferdes im gleichen Stall zwischen Gitterstäben befreien. Ein dritter Vorfall dieser Art liegt weiter zurück.

Vereinsvorsitzender Ulrich Tillessen bestätigte auf Anfrage, dass der Reit- und Fahrverein einem weiteren Unglück dieser Art vorbeugen wolle: Möglicherweise könnte das partielle Umstellen von Pferden in andere Boxen oder das Anbringen von Zwischenstäben zur Verkleinerung des Gitterabstands weiteren tierischen Missgeschicken vorbeugen. Vor rund drei Jahren hatte der Verein auf dem "Hubensgut" die neue Stallung errichtet, wo die Feuerwehr die letzten beiden Male eingreifen musste.


 


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