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Sechs Städte freuen sich über EU-Fördermittel

Brilon, 28.11.2007 14:39 Uhr (jti)

Altkreis Brilon. (jti/S­K) ­Große Freude herrscht seit Montag­a­bend bei den Städten Brilon, Hallen­berg, Mars­berg, Mede­bach, Olsberg und Winter­berg. Die Region erhält 1,6 Millionen Euro aus dem EU-Förder­pro­gramm „LEA­DER“. Mit dieser Förder­summe können bis zum Jahre 2013 viele Projekte umge­setzt werden, die die Region nach vorn bringen sollen.

Leader+-Bewerbung durch – Zusage für 1,6 Millionen Euro

Anfang 2007 hatten sich die sechs Städte dafür entschieden, sich gemeinsam als „Region Hochsauerland“ um eine Aufnahme in das Leader-Programm zu bewerben. Nach rund neun Monaten intensiver Arbeit wurde in einem mehrstufigen Prozess eine 120 Seiten starke Bewerbungsunterlage erarbeitet, die Ende September fristgerecht in Düsseldorf abgegeben wurde. Der gesamte Prozess lief unter sehr starker Beteiligung der Einwohner ab.

Neben der Region Hochsauerland legten 18 weitere Mitbewerber ihre Unterlagen vor. Von Anfang an stand fest, dass mit Rücksicht auf die bereitstehenden Mittel nur die Hälfte der Bewerber berücksichtigt werden konnte. Alle abgegebenen Bewerbungen wurden durch ein unabhängiges Expertengremium geprüft und bewertet. Seit gestern Morgen liegt die schriftliche Mitteilung von Minister Eckhard Uhlenberg vor, dass die Region Hochsauerland zur Förderung ausgewählt wurde.

Zu den 1,6 Millionen Zuschussmitteln muss die Region einen ebenso hohen Betrag bis 2013 als eigene Kofinanzierungsmittel aufbringen. Das wird die Aufgabe der einzelnen Projektträger sein. Nun wird die Region in Kürze daran gehen, die Arbeitsgrundlagen für die Umsetzung der Projektideen zu schaffen. Dazu soll der schon für die Leader-Region Medebach-Hallenberg bestehende Regionalverein durch Satzungsänderung so erweitert werden, dass alle Einwohner aus den sechs Städten dort Mitglied werden können.

Die Mitgliederversammlung dieses so erweiterten Vereins wird dann eine „Lokale Aktionsgruppe“ (LAG) zu wählen haben, die sich aus Vertretern der einzelnen Städte zusammensetzt. Diese LAG entscheidet nach den Förderrichtlinien darüber, in welcher Reihenfolge und mit welchem Inhalt die einzelnen Projekte in Angriff genommen werden.

 


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